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Donnerstag, 19. April 2012

Ihr für uns und wir für euch

Nein, es geht hier nicht um den Song einer ostdeutschen Oi!-Band, sondern um das was sich am kommenden Samstag im Darmstädter Böllenfalltorstadion abspielen wird. Mit einem Sieg gegen Babelsberg kann der SV Darmstadt 98 den Klassenerhalt in der 3.Liga vorzeitig klar machen. Angesichts der dürftigen Leistungen in den letzten Spielen und dem momentanen Höhenflug der Filmstädter wird die Mannschaft allerdings mehr als eine Schippe drauf legen müssen, um die drei Punkte einzufahren. 
Hector erwartet 11 Spieler, die bis an ihre Grenzen gehen werden und falls nötig noch darüber hinaus. 11 Spieler, die um jeden Ball und um jeden Grashalm kämpfen werden, um das, was letzte Saison erreicht wurde, fortzuführen. Unterstützung erfahren sie dabei von mindestens 6000 Fans, die auf den Rängen ebenfalls alles geben werden. Gab es beim letzten Heimspiel noch deutliche Unmutsbekundungen, wird es diesmal eine bedingungslose Solidarität mit der Mannschaft geben. Kein Gemecker, kein Gemaule, sondern 90 minütiger kritikfreier Support der Mannschaft. Sie hat es nach einer letztlich grandiosen ersten 3.Liga-Saison verdient.

Alle ans Bölle am Samstag!






Samstag, 21. Januar 2012

Come on Darmstadt

Der Winter ist nicht unbedingt Hectors Lieblingsjahreszeit. Hector hasst es zu frieren und im Dunkeln aufzustehen und im Dunkeln nach Hause zu kommen. Andererseits bietet die Winterzeit aber durchaus auch schöne Momente. Wanderungen durch Schneelandschaften (sofern Schnee vorhanden), Skifahren und der Verzehr von Lebkuchen und Plätzchen machen die kalte Jahreszeit halbwegs erträglich. Dennoch gibt es eine Sache, die Hector schmerzlich vermisst hat: Fußball. 

Am Samstag ist die Leidenszeit aber endlich zu Ende und in Darmstadt rollt der Ball wieder. Hectors Lilien starten gegen den aktuell Tabellenzweiten SV Sandhausen. Es wird ein schweres Spiel für die Jungs in blau, aber ein Sieg erscheint angesichts der Heimstärke nicht unmöglich. Spannend wird zu sehen sein, inwieweit Neuzugang Kopilas in der Defensive das Heft in die Hand nehmen wird. Wunderdinge sollte man nicht erwarten, aber mehr Stabilität dürfte schon am Samstag sichtbar sein. Kopilas wird als einziger Neuzugang auf dem Platz stehen. Die Verpflichtung eines neuen Stürmers gelang bisher leider nicht. In der Gerüchteküche wurde zwar heftigst geköchelt, aber letztendlich blieb es bei heißer Luft. Dabei wäre ein neuer Mann für die Offensive so ungemein wichtig. Aber noch ist bis zum 31.1. Zeit und Hector ist sicher, dass sich in den nächsten zwei Wochen noch etwas tun wird. 

Benjamin Baier
Vom Neuzugang zu denen, die den Verein verlassen: Samake, Broghammer und Grüter sagen Adieu. Bei Samake und Broghammer war es abzusehen und nachzuvollziehen. Bei Grüter findet Hector es allerdings sehr schade und es stellt sich die Frage, ob er wirklich eine Chance hatte. In der letzten Saison noch mit einer derjenigen, die durch hervorragende Leistungen den Aufstieg erst möglich machten, war er nach den neuen Transfers schnell auf dem Abstellgleis. Offenbar stufte Runjaic die neuen Defensivspieler als deutlich stärker ein. Hector hätte Grüter auch die 3.Liga zugetraut, weiß aber natürlich nicht, was im Training lief. Insofern wird Kosta hoffentlich richtig entschieden haben. Richtig entschieden hat sich aber definitiv Benjamin Baier. Einer der Leistungsträger und Köpfe dieser Mannschaft bleibt für zwei weitere Jahre in Darmstadt. Baier betonte, dass es für ihn auch wichtig war, dass Runjaic bleibt. Dessen Vertragsverlängerung ist, wie überhaupt Runjaics Präsenz in Darmstadt, ein absoluter Glücksfall für den Verein. Auch wenn nicht immer alle Entscheidungen nachzuvollziehen waren/sind, manche Äußerungen diplomatisches Geschick vermissen lassen und er ein sturer Hund ist - Runjaic hat ein fast Fünftligisten in die 3.Liga geführt. Allein dafür gebührt ihm höchste Anerkennung und Respekt. 
Kosta Runjaic

Aber es ist beim SVD natürlich nicht alles Gold was glänzt. Betrachtet man die Öffentlichkeitsarbeit, das Verhältnis des Vereins zu den Fans, Merchandise, Internetauftritt und Infrastruktur muss man klar konstatieren, dass der Aufstieg den Verein völlig unvorbereitet überrollt hat. Auf dem Weg professionellere Strukturen zu ebnen, sollte dabei zunächst die Wiederherstellung des gegenseitigen Vertrauens zwischen Vereinsführung und Fans absolute Priorität haben. Beide Seiten haben sich in den letzten Monaten nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Auf einen in der Mehrheit schweigenden F-Block hat Hector aber keine Lust. Auch wenn Dauergesänge, die immer wieder das aktuelle Spielgeschehen ignorieren, nicht Hectors Vorstellung von Support sind, mag Hector die Ultras nicht missen, da sie ein unverzichtbarer Teil der bunten und breitgefächerten Darmstädter Fankultur sind. Außerdem verdanken wir ihnen hervorragende Choreos, die mindestens zweitligareif sind. Hector hofft, dass man die internen Querelen in den Griff kriegt und gemeinsam mit den neuen Fanbeauftragten die Gespräche mit dem Verein wieder aufgenommen werden.
Bis dahin ist der Rest der Fans aufgefordert für lautstarke Unterstützung zu sorgen. Denn gerade jetzt kann die Mannschaft einen Stimmungsboykott am allerwenigsten gebrauchen. Wer also auch in der nächsten Saison am Böllenfalltor Drittligafußball sehen möchte, macht am Samstag seinen Mund auf und macht nicht UD dafür verantwortlich, dass im Stadion keine Stimmung herrscht. Denn wie sagte schon Uli Hoeneß...









Samstag, 10. September 2011

50 Tage 3.Liga

Turbulente und ereignisreiche Wochen liegen hinter dem SV Darmstadt 98, seit dieser wieder im Profifussball mitmischt. Unglückliche Niederlagen, tolle Siege, Fans auf irrer Wanderschaft, umstrittene Transfers und umgeworfene Mülleimer sorgten für reichlich Aufregung und Gesprächsstoff.

Eine kurze Zusammenfassung:

Im ersten Heimspiel der Saison traf man gleich auf Zweitliga-Absteiger Osnabrück. Eine grandiose Choreo,  wie man sie am Bölle zuvor noch nicht gesehen hatte und eine tolle Kulisse nutzten leider nichts. 

Die Lilien verloren durch einen Fehler von Brighache mit 0:1. Ein Unterschied zwischen beiden Teams war allerdings nicht auszumachen. Kosta Runjaics Elf knüpfte da an, wo sie in der letzten Saison aufgehört hatte. Schöner Kombinationsfussball, der mindestens mit einem Punkt hätte belohnt werden müssen. Aber wie so oft wurden zahlreiche Chancen nicht genutzt, was sich leider auch in darauf folgenden Spielen wiederholen sollte.

Die Leistung der Mannschaft ließ für das erste Auswärtsspiel in Aalen hoffen und mit einem Punkt im Reisegepäck wäre man vor dem Spiel sehr zufrieden gewesen. Leider musste man aber mal wieder die Erfahrung machen, dass ein Spiel erst dann beendet ist, wenn der Unparteiische abpfeifft und dies zuweilen auch erst in der 93.Minute geschehen kann. Bis dato hatte die Lilien-Elf 1:0 geführt, lud aber aufgrund schwacher Defensivleistungen den Gegner geradezu zum Tore schießen ein. So kam es dann wie es kommen musste. Wer nicht nachlegt wird gnadenlos bestraft und hat statt drei nur einen Punkt auf der Haben-Seite. Anwesend im Stadion waren auch drei Heiner, die aufgrund einer verlorenen Wette zum ersten Auswärtsspiel der Saison zu Fuß anreisten. 10 Tage waren die Jungs unterwegs und unterhielten uns mit amüsanten Videos von unterwegs. Im Stadion erfolgte selbstverständlich ein triumphaler Empfang.

Das darauffolgende Spiel in Sandhausen kann kurz abgehandelt werden. Die Lilien mit deutlich mehr Ballbesitz, Sandhausen lediglich abwartend und sehr defensiv eingestellt. Das Spiel hätte klar gewonnen werden können, aber es krankte wieder an der Chancenverwertung. Am Ende hieß es 2:0 für Sandhausen und die Lilien standen wieder mit leeren Händen da.

Damit hatten die Lilien nach drei Spielen einen Punkt und die ersten Rufe nach Verstärkungen wurden laut. Angesichts der katastrophalen Chancenverwertung und der fehlenden Durchschlagskraft im Sturm durchaus verständlich. Anderererseits war klar, dass die Saison kein Zuckerschlecken wird und das Ziel nur Klassenerhalt heissen kann. Spielerisch war das zum Teil sehr schön anzuschauen, aber was nützen gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, wenn kaum Zug zum Tor vorhanden ist und der Ball nicht im Torkasten landet.
Die Rufe nach Verstärkung wurden von Seiten der Vereinsführung erhört. Allerdings wurde kein Stürmer transferiert, sondern ein offensiver Mittelfeldspieler. Mit Kevin Wölk kam kein Unbekannter ans Bölle. 
Als ehemaliger Spieler von Hessen Kassel und durch unreife Kindergarten-Provoaktionen aufgefallen, eroberte er die Herzen vor allem der F-Blockler nicht gerade im Sturm. Im Fan-Forum kam es zum Teil zu kuriosen Beiträgen, gerade von Ultras und Allesfahrern. Gar eine Spaltung der Fan-Szene wurde vorausgesagt. Dass sich mancher Anhänger dabei unreflektierter als der Neuzugang erwies, machte die Absurdität komplett. Offensichtlich waren manche Fans im Gegensatz zum Verein noch nicht in der 3.Liga angekommen. Sicherlich ist Wölk kein großer Sympathieträger und manche Aussagen und Aktionen waren trottelig und naiv, aber in ihm das personifizierte Böse zu sehen, ist kleinkariert und reichlich dumm. Sofern ein Spieler Leistung bringt, sich reinhängt und dem SVD weiter hilft, ist ihm Hectors Unterstützung sicher und zum Glück auch die der restlichen 90 Prozent im Stadion.

Wie wichtig dieser Transfer für die Mannschaft war, zeigte sich ein paar Tage später beim zweiten Heimspiel der Saison. Zu Gast war die Arminia aus Bielefeld. Für deren Fans hatte Hector fast schon Mitleid übrig, denn der Absturz des ehemaligen Bundesligisten war atemberaubend. Aber zurück zum Heroinverkäufer vor Schulhöfen, Kindesentführer und Tierquäler aka Kevin Wölk. Dieser schlug in seinem ersten Spiel im Liliendress ein wie eine Bombe. 2 Tore vorbereitet, das letzte selbst erzielt und ein insgesamt furioser Auftritt rundeten den mehr als gelungenen Einstand ab. Für manche F-Blockler eine mittlere Katastrophe, der Rest war begeistert. 5:1 gegen Bielefeld - der SVD war wieder da.



Mit breiter Brust reiste man in die hessische Landeshauptstadt. Trotz eines Dienstags war der Gästeblock in einem der hässlichsten Stadien Deutschlands sehr gut gefüllt und der Support war das komplette Spiel über phänomenal. Da das Spiel aus unerfindlichen Gründen zum Sicherheitsspiel erklärt wurde, war lächerlich viel Polizei anwesend. Eine peinliche Kasper-Show des Stadionmoderators und ein spärlich gefülltes Stadion zeigten mal wieder wie beschissen dieser Wiesbadener Wasserfilter Verein ist. Die Lilien zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem absolut souveränen Jan Zimmermann und gewannen völlig verdient durch ein Tor von Latza. Nach dem Spieltag war man der beste hessische Verein in der 3.Liga und in ebenjener endgültig angekommen.


Blau-Weiße Optimisten erhofften sich für das dritte Heimspiel gegen den Tabellenführer Regensburg bis zu 10.000 Zuschauer, während Realist Hector sich nicht vorstellen konnte, dass gegen den zwar Tabellenersten, aber letztendlich nicht wirklich attraktiven Gegner sich mehr als 9000 Zuschauer am Bölle einfinden würden. Letztendlich sollte Hector leider Recht behalten, aber dennoch ist der SVD der Verein mit dem zweithöchsten Zuschauerzuspruch in der 3.Liga, was man gar nicht hoch genug einschätzen kann.
Die 8200 sahen ein Spiel, das noch lange danach für Diskussionen sorgen sollte. Eine rote Karte, ein Elfmeter, zwei nicht gegebene Tore, ein verletzter Kevin Wölk - so lautete die Bilanz eines Skandalspiels. Nie zuvor hatte Hector live eine solche Einflußnahme des Unparteischen erlebt wie bei dieser Partie. Dabei hatte alles so gut begonnen. Bereits schon in der ersten Spielminute erzielte Wölk nach Vorlage von Hesse das 1:0. Es entwickelte sich ein einseitiges, aber dennoch attraktives Spiel. Die Lilien begeisterten durch phasenweisen Traumfussball und ließen den Tabellenführer wie einen Abstiegsanwärter aussehen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann das 2:0 durch Latza. Ein klares Tor, das der Schiedsrichter allerdings durch eine herbeikonstruierte Abseitsstellung nicht anerkannte.Auch nach der Halbzeit machte die Mannschaft mächtig Dampf, konnte aber leider nicht nachlegen. Ein Elfmeter, der keiner war, der daraus entstandene Ausgleich und zum Überfluss eine rote Karte für Gäbler machten klar, dass hier um jeden Preis ein Sieg der Heimmannschaft verhindert werden sollte. 


Mit viel Wut im Bauch, aber auch dem Gefühl, bislang jedem Team die Stirn geboten zu haben, ging es nach Erfurt. Hector konnte leider nicht mit dabei sein und möchte daher zu den Geschehnissen auf den Rängen gar nicht viel Worte machen. Nur soviel: Sowas kommt von sowas.
Zum Spiel: The same procedure as every game. Vorne trotz großer Chancen nix reingemacht, hinten zweimal nicht aufgepasst. Bums, Aus, Nikolaus - 0:2 verloren.


7 Spieltage sind also absolviert und die Lilien rangieren mit 8 Punkten momentan auf Platz 13. Eine bessere Chancenverwertung, ein kompetenterer Schiedsrichter und der SVD wären mit 3 oder 4 Punkten mehr im oberen Tabellendrittel. Aber hätte-hätte-Fahrradkette Spielchen bringen keinen weiter. Es wird in dieser Saison um nichts anderes als den Klassenerhalt gehen, doch Hector macht sich relativ wenig Sorgen, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann. Vor allem die spielerische Klasse gibt Anlass zur Hoffnung. Bislang war man jedem Gegner mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Wenn man die Probleme im Sturm löst und die Defensive noch stabiler wird, dann kann die Mannschaft noch einiges erreichen. Das Potenzial ist jedenfalls da. Positiv zu erwähnen ist noch die bundesweite Beachtung, die die Lilien wieder erfahren. Nicht nur durch die einschlägigen Fussballmedien, sondern auch durch die Berichterstattung aller drei Heimspiele in der ARD-Sportschau. 

Es ist wieder schick zu den Lilien zu gehen. Möge dieser Trend noch lange anhalten.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Alles auf Super-Kenny

Hector setzte alles auf eine Karte. Heute sollte geklotzt statt gekleckert werden. "Pass auf, jetzt setze ich mal ´nen richtigen Batzen Kohle", sprach Hector zu B. und fischte ein 2 Euro Stück aus seinem Geldbeutel. Am Wettschalter konnte sich Hector, siegessicher wie er war, ein vortriumphales Grinsen nicht verkneifen. "2 Euro auf Super-Kenny, Sieg versteht sich." Hector hatte es im Gefühl. Heute war sein Tag. All die Jahre der Demütigung, der Schmach und des Haus und Hof Verzockens würden von nun an der Vergangenheit angehören. Super-Kenny würde ihn reich machen. Allein der klangvolle Name und die Ausstrahlung des Pferdes eroberten Hectors Herz im Sturm.  
Was würde er nur mit dem ganzen Zaster anfangen? Haus, Yacht, Rennpferd, 10 prall gefüllte Kleiderschränke, ein neues Stadion für die Lilien (Hector Arena)  und dann die ganzen Frauen..."Komm, das Rennen fängt gleich an", riss B. Hector unsanft aus seinen Träumen, "bin ja mal auf deinen Mördergewinn bei 2 Euro Einsatz gespannt, haha." "Lach nur, von mir kriegst du später keinen Cent".
Hector eilte zur Rennbahn. Gleich erfolgte der Start und er wollte keine Sekunde seines Triumphes verpassen. Super-Kenny legte von Anfang an los wie die Feuerwehr. Kein anderes Pferd und kein anderer Reiter konnten wirklich gefährlich werden und Hector riss nach 1900 Metern die Arme hoch: "Gewonnen, gewonnen! Nie mehr arbeiten! Jaaaaaaaaaaa."
Hector konnte sein Glück kaum fassen. Seit vielen, vielen Jahren kam er nun schon auf die idyllisch gelegene Waldrennbahn in Mannheim Seckenheim und hatte trotz vieler Verluste immer ´ne Menge Spaß. Die Atmosphäre und die Zuschauer in Mannheim waren im Gegensatz zu Rennbahnen wie Baden-Baden oder Iffezheim wesentlich sympathischer und der raue Mannheimer Charme war auch auf der Waldrennbahn zu spüren.

Hector war inzwischen mit Dollarzeichen in den Augen zur Wetthalle gesprintet. Ob man ihm das Geld in einem Koffer überreichen würde? Hector wartete ungeduldig, bis er endlich seinen Wettschein einlösen konnte. "2 Euro und 40 Cent. Glückwunsch." "Bitte?" Hector musste sich verhört haben. "Sie haben 2,40 Euro mit der Siegerwette gewonnen". "Oh...äh...toll." Hector, einem Zusammenbruch nahe, musste seine ganze Kraft zusammen nehmen, um nicht zu weinen. Er taumelte aus der Halle, um draussen B. zu treffen. "Die Quoten waren 14:10. Das heisst, du hast 40 Cent mehr im Geldbeutel. Richtig?" "Schnauze", knurrte Hector. "Verdammte Scheisse. Pferderennen ist ja cool, aber es wird echt Zeit, dass die Drittliga-Saison anfängt. Diese Sommerpause hält doch keiner aus." "Da sagst du was, bestätigte B. "Aber erst mal ein neues Bier. Du bist dran." Es wurde wirklich Zeit, die Jungs in blau wieder zu sehen.


Soundtrack: Madness - Johnny The Horse